KI-Readiness und Use-Case-Auswahl
Wo KI in Ihrem Stack realistisch hilft, wo sie nur teurer Pomp wäre, was DSGVO und EU AI Act dazu sagen, welche Architektur Sie überhaupt betreiben wollen.
/ KI · Werkzeug, nicht Religion
Zwischen Hype, Realität und tatsächlichem Nutzen
/ KI-Dienstleistungen
Ja, ich bin kritisch gegenüber KI-Hype. Und gleichzeitig integriere ich genau die Systeme, die für viele Unternehmen wirklich Sinn ergeben. Pragmatisch, DSGVO-bewusst, betreibbar.
Häufige Konstellation: ein Discovery-Workshop (90 min), danach ein KI-Readiness-Audit (1-2 Tage), darauf folgt entweder eine konkrete Integration oder die ehrliche Aussage, dass es noch nicht der richtige Zeitpunkt ist.
Wo KI in Ihrem Stack realistisch hilft, wo sie nur teurer Pomp wäre, was DSGVO und EU AI Act dazu sagen, welche Architektur Sie überhaupt betreiben wollen.
Lokale LLMs (Ollama, llama.cpp, vLLM), Vektordatenbanken, Embedding-Pipelines, On-Prem-Inferenz für Daten, die nicht in die Cloud dürfen, Behörden, Steuerberatung, Medizin.
Self-hosted n8n-Pipelines, Model Context Protocol Server, Tool-Bridges zu bestehenden Systemen (Excel, SQL, ERP). KI als Werkzeug zwischen Ihren Systemen, nicht als Magie.
Retrieval-Augmented Generation für interne Wissensbasen, Vertragsanalyse, Posteingang-Klassifikation. Quellen nachvollziehbar, Antworten zitierbar, Halluzinationen kontrollierbar.
Wie ein kleines Team Claude Code oder Cursor produktiv einsetzt, welche Guardrails sinnvoll sind, wie Code-Review aussieht, wenn die Hälfte des Codes von Agents kommt.
Datenschutzfolgenabschätzung, AVV mit Modell-Anbietern, EU-AI-Act-Klassifizierung Ihres Use-Cases, Logging, Audit-Trails, Verantwortlichkeiten. Damit aus Demo Betrieb wird.
/ Architektur · Beispiel
User-Frage geht in ein lokales Embedding-Modell, trifft eine Vektordatenbank, wird mit dem relevanten Kontext aus internen Dokumenten an ein lokales LLM gegeben. Antwort kommt mit Quellen zurück, alles auditierbar, nichts verlässt das Haus.
/ Architektur · Stack
Trigger über Webhook, Cron, Mail oder Excel-Button. n8n orchestriert die Pipeline, MCP-Server bilden die Brücke zu Ihren echten Systemen (Excel, SQL Server, ERP, Filesystem). Inferenz lokal, Logging und Wiederholung integriert, kein Cloud-Egress.
KI ist weder die Rettung der Menschheit noch der Untergang aller Berufe. Und nein, ein Claude Code Prompt alleine ersetzt meistens auch keine stabile Software, keinen durchdachten Prozess und schon gar nicht jahrelange Erfahrung mit echten Systemen.
Aber: Wer heute komplett ignoriert, was mit KI möglich ist, wird mittelfristig Probleme bekommen.
Ich sehe KI deshalb pragmatisch. Dort, wo sie sinnvoll, wirtschaftlich und technisch vertretbar ist, kann sie extrem hilfreich sein:
Automatisierung, Datenanalyse, Reporting, Datenaufbereitung und ETL-ähnliche Aufgaben.
Wissenssysteme, interne Suchsysteme, interne Tools und strukturierte Workflows.
Routineaufgaben, Strukturierung, Code-Unterstützung und Dokumentation.
Aber genau dort beginnt oft erst die eigentliche Arbeit.
„Es funktioniert auf meinem Rechner“ ist noch kein produktiver Unternehmensprozess.
Heute kann dir Claude Code, ChatGPT oder Cursor in erstaunlich kurzer Zeit kleine Tools bauen, Daten auswerten, Workflows erzeugen, Skripte schreiben, Automatisierungen erstellen, APIs verbinden und sogar komplette Mini-Systeme generieren.
Und ehrlich: Das ist beeindruckend.
Aber nach dem ersten „Wow“ kommen meistens die Fragen, die deutlich weniger viral auf LinkedIn aussehen:
Und plötzlich merkt man: Der Prompt war der einfache Teil.
Ich halte nichts von Panikmache. Aber auch nichts von „AI wird morgen alle Entwickler ersetzen“. Die Realität liegt irgendwo dazwischen.
KI ist ein Werkzeug. Ein extrem starkes Werkzeug. Aber ein Werkzeug bleibt nur so gut wie die Person, die es sinnvoll einsetzen kann.
Ein AI Agent, der ungeprüft auf Produktivdaten arbeitet, ist keine Innovation. Das ist oft einfach nur eine neue Fehlerquelle mit besserem Marketing.
Das kommt darauf an. Es gibt keine pauschale „beste“ Lösung.
Viele kleine Unternehmen unterschätzen massiv, wie viel Infrastruktur plötzlich hinter „wir hosten das lokal“ steckt.
Gerade dort wird KI oft deutlich komplizierter als in YouTube-Demos. Themen wie diese spielen plötzlich eine große Rolle:
Datenschutzfolgeabschätzung, DSGVO, EU AI Act, interne Richtlinien und Dokumentationspflichten.
Hostingstandort, Netztrennung, VPN, Logging und Revisionssicherheit.
Rollenmodelle, Berechtigungen und Betriebsrat, wenn es um Einführung und Nutzung geht.
Und das ist auch richtig so. Denn nur weil ein Tool beeindruckend aussieht, heißt das nicht automatisch, dass es in jedem Umfeld sinnvoll oder zulässig ist.
Nicht überall. Aber oft dort, wo repetitive Arbeit entsteht. Typische Felder:
Reporting, Datenaufbereitung, ETL-Prozesse und SQL-Unterstützung.
Wissenssysteme, interne Suchsysteme, Support-Wissensdatenbanken und sinnvolle Zusammenfassungen.
Office-Automatisierung, strukturierte Workflows und kleine interne Tools.
Intelligente Assistenten, die in bestehende Prozesse eingebettet sind.
Gerade in Kombination mit bestehenden Prozessen kann KI extrem viel Zeit sparen. Aber eben nur, wenn:
Keine magischen „vollautomatischen Unternehmen“.
Keine „KI ersetzt alle Mitarbeiter“.
Keine Wunderlösungen nach zwei Prompts.
Keine Agentensysteme, die angeblich alles alleine können.
Denn die Realität sieht meistens anders aus.
Ich sehe KI als Werkzeug. Nicht als Religion. Dort, wo sie wirklich hilft, sinnvoll integriert werden kann und wirtschaftlich einen echten Vorteil bringt, unterstütze ich gerne bei Ideen, Bewertung, Automatisierung, lokalen KI-Umgebungen, Reporting, Workflows, Datenanalyse, internen Tools sowie Office- und Prozessautomatisierung.
Beschreiben Sie kurz Use Case, Datenlage und Rahmen (Cloud, lokal, Behörde). Ich melde mich mit einer ehrlichen Einschätzung.